Der Kunstverein Bahner e.V. ist Initiator und Organisator für eine Vielzahl  von Aktivitäten

in Kunst und Kultur. In der Rubrik Ausstellungen und Aktionen und dem Archiv finden Sie Informationen zu zurückliegenden Events.

Zukünftig ist der Beginn der Bahner-Sitzungen immer um  19:00 Uhr

9. Februar 2019, 20:00 Uhr Vereenshuus

               " instant impro "

Improvisationstheater vom Feinsten

                         

instant impro bietet seinen Zuschauern Improvisationstheater in seiner ursprünglichsten Form – temporeich und spontan, eine geballte Ladung Situationskomik, die die Zuschauer immer wieder zu Applaus auf offener Szene hinreißen.

 

Seit 1994 entlocken die Improprofis mit Ihrer Improvisationstheater-Show den Zuschauern Lachsalven am Laufmeter und das von Beginn an regelmäßig vor ausverkauften Rängen der norddeutschen Bühnen. Der Theatersaal verwandelt sich in einen Hexenkessel und die Zuschauer stehen Kopf!

Aus dem Stand und Stegreif müssen die Schauspieler Verse zum Thema vernachlässigte Hunde reimen, politische Diskussionen in zwei Sprachen gleichzeitig führen, eine wildgewordene Horde Hochlandrinder in sekundenschnelle  imitieren oder eine Tupperparty als Ballett tanzen. Nur 5 Sekunden Bedenkzeit für die Comedians von instant impro, danach beginnt der Drahtseilakt. Ohne Netz und doppelten Boden, denn nichts ist vorher geprobt, keine Szene vorher festgelegt, alles entsteht live vor den Augen der Zuschauer!

Genau dies macht den Reiz bei instant impro aus: Nichts ist geplant oder abgesprochen, die Schauspieler haben kein Drehbuch oder vorbereiteten Text. Aus den Vorschlägen der Zuschauer entstehen live vor deren Augen die außergewöhnlichsten Geschichten. Und dabei scheuen die Schauspieler vor keinem Genre zurück. Liebesfilm, Musical, Western, Krimi oder Ballett – die Comedians beherrschen alles oder tun zumindest so ... Natürlich gerät dabei die ein oder andere Geschichte aus den Fugen; und dies ist der Augenblick in dem es nasse Schwämme aus den Zuschauerreihen hagelt! Dann bleibt im wahrsten Sinne des Wortes “kein Auge trocken“.

 

                                                             Der Eintrittspreis beträgt 18 €.

 

                           Die Karten gibt es in der Wohngalerie Streithorst, Röbendiekenstr. 10, Tel. 04452 1714.

und                        

                                                                         NORDWEST TICKET

                                                                           www.nordwest-ticket.de                                                                                     

                                                                          TEL :  0421 363636

 

 

Einweihung der Litfaßsäule

 

 

Die Künstlerin Doris Hauptmann hat die Litfaßsäule an der Röbendiekenstraße in Neuenburg in eine Leinwand verwandelt und mit einem Gemälde versehen. Zu sehen ist darauf der Vater der Neuenburger Gitarrentage.

 

Zur offiziellen Einweihung des Kunstwerks im öffentlichen Raum hatte der Neuenburger Kunstverein „Die Bahner“ jetzt eingeladen. Mehr als 20 Mitglieder und Freunde des Kunstvereins sowie Vertreter der Gemeinde, darunter der Erste Gemeinderat Bernd Hoinke und der stellvertretende Bürgermeister Fred Gburreck, sind der Einladung gefolgt. Und mit dabei war auch der Ehrengast, der Westersteder Gitarrenbauer Holger Harms-Bartholdy, mit seiner Frau Kathrin Bartholdy.

 

Bei der Einweihung der neu gestalteten Litfaßsäule an der Röbendiekenstraße (von links): Doris Hauptmann, Kathrin Bartholdy und Holger Harms-Bartholdy

Bild: Sandra Binkenstein

             

     

                                                                                                                                  Sandra Binkenstein vom 25. 2018

 

Bei Traumwetter fand an einem  Samstag das "Weiße Dinner" am Schloß in Neuenburg statt. Alle Gäste haben die gute Stimmung und die milden Temperaturen genossen. Gute Gespräche, ein Glas Wein und besonders die musikalische Begleitung durch Horst Jelitte mit Gitarre und Gesang (auch Detlef Osterthun vom Heimatverein) machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Dank an das Organisationsteam für die tolle Vorbereitung und Durchführung !!

 

Rückblick

35. Neuenburger Kunstwoche 

„Recycling - Kunst aus Müll“

vom 18. bis 24. Juni 2018

 

 

 

Neuenburger Dino bekommt neue Heimat in Hooksiel.

 Die Künstlerin Simone Kessler hatte den ca. 3 Meter hohen Saurier während der 35. Neuenburger Kunstwoche aus Plastikmüll der Region geformt. Natürlich war dem Kunstwerk von vornherein nur ein kurzes Leben beschieden. Doch es wäre wirklich zu schade gewesen, die Skulptur gleich nach der Abschlusspräsentation wieder in den „Wertstoffkreislauf zu geben. So suchte der Kunstverein Bahner e.V. schon gleich  zur Eröffnung der Abschlusspräsentation der Kunstwoche eine neue Bleibe für das imposante Kunstwerk aus Müll. Diesen Aufruf hörte der Betreiber des „Standhauses 1“ in Hooksiel. Seit Mittwoch macht der „Neuenburger Dino“  beim Strandhaus, in Hooksiel auf die „Vermüllung der Meere“ aufmerksam. Die Familie Claudia und Nils Hicken freut sich über das Kunstwerk, das auf ihrem Strand noch für eine gewisse Zeit zu betrachten ist.

 

 

 

Ein schöner Clip vom Kinetischen Kunstwerk des Künstlers Tone Schmid 

Alle Informationen zu den Künstlern, sowie weitere Bilder sind unter der Rubrik Neuenburger Kunstwochen zu finden

Sandra Binkenstein  4. Mai 2018

Das Mahnmal an der Mühlenstraße in Neuenburg soll an die Zwangsarbeiter erinnern, die einst die Bundesstraße gebaut haben. Der Bau dieses Mahnmals war umstritten.

 

Die schweren Steine türmen sich auf bis in eine Höhe von 2,50 Meter. Ihr Gewicht lastet schwer aufeinander, die untersten Steine tragen eine erdrückende Last. Eingezwängt in Stahlstangen bilden sie ein Monument, das an die Zwangsarbeiter erinnert, die genau diese Graubasalt- und Granitsteine einst in den Händen gehalten haben. Denn mit ihnen wurde in den frühen 1940er Jahren die Straße von Bockhorn über Neuenburg nach Marx gebaut.

Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden Straf- und Kriegsgefangene einst gezwungen, die Straße zu bauen, um die Flugplätze in Friedrichsfeld und Marx miteinander zu verbinden.

27 TODESOPFER

Die Straße galt unter nationalsozialistischer Herrschaft als „kriegswichtiges Vorhaben“ und sollte die Verkehrsanbindung der beiden Fliegerhorste Marx-Barge und Fried­richsfeld verbessern. Strafgefangene aus den Emsland-Lagern und Kriegsgefangene der Wehrmacht aus verschiedenen Ländern mussten die Straße bauen.

Viele fanden den Tod: Beim Straßenbau sind 27 von ihnen gestorben, an Hunger, Krankheit und den Schüssen der Soldaten.

 

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