Der Kunstverein Bahner e.V. ist Initiator und Organisator für eine Vielzahl  von Aktivitäten

in Kunst und Kultur. In der Rubrik Ausstellungen und Aktionen und dem Archiv finden Sie Informationen zu zurückliegenden Events.

35. Neuenburger Kunstwoche 

„Recycling - Kunst aus Müll“

vom 18. bis 24. Juni 2018

 

           Neuenburger Kunstwoche 2018 hat begonnen

Seit Montag, den 18.06.2018 arbeiten 6 Künstler zum Thema „Recycling – Kunst aus Müll“ in Neuenburg. Die während der Kunstwoche entstehenden Arbeiten werden dann am Wochenende 23. und 24. Juni im Vereenshuus (Urwaldstr. 37) präsentiert. Während die Künstler ihre Ateliers einrichten startete die Kunstwoche traditionell mit den Mitmachangeboten für Schulklassen. Begleitend zur Kunstwoche bieten Marie Charlott Proll und Rhea Kropp beim Vereenshuus Neuenburg Mitmachaktionen für Schulklassen zum Thema "Recycling" an. Rund 200 Schüler werden sich im Laufe der Woche unter Anleitung der Dozenten dem Thema gestalterisch nähern und eigene Kunstwerke anfertigen. Dabei steht selbstverständlich der Spaß im Vordergrund. Auch diese kreativen Ideen und die Ergebnisse der übrigen Mitmachaktionen für Erwachsene werden – wie die Sonderausstellung der IGS-Klasse „Kunst aus Müll“ in einem eigenem Ausstellungsbereich gezeigt werden.

         

 Simone Kessler, Hamburg      Tone Schmid,Weiden                  Karl-Heinz Proll,Varel           Walter Bausewein,Estenfeld      Gudrun Staiger  +  Rudi Beutinger (DUO), Waldenbusch

Pressetermin 06.06.2018,   11.00 Uhr   im Vereenshuus Neuenburg

Vom Recycling kostbarer Werkstoffe bis zur  Kunst aus Müll 

 

Die Vorbereitungen für die 35. Neuenburger Kunstwoche laufen auf Hochtouren. Der Kunstverein Bahner e.V. stellte heute das druckfrische Begleitheft und das diesjährige Programm der Kunstwoche der Presse und den Förderern der Veranstaltung vor. 

Das Thema der diesjährigen Kunstwoche ist Recycling – Kunst aus Müll .

Die Veranstaltung wird von der Gemeinde Zetel, Landkreis Friesland, der Oldenburgischen Landschaft mit Mittel des Landes Niedersachsen, der Stiftung der Öffentlichen Versicherungen, EWE-Stiftung,  Friesland und der Gertrud-und-Hellmut-Barthel-Stiftung gefördert.

 

 

                Foto Vertreter der Stiftungen:

Oldenburgischen Landschaft                    Herr Bernd Pauluschke

Stiftung der Öffentlichen Versicherungen Herr Fran Janßen

EWE-Stiftung                                            Herr Volker Diebels

Gemeinde Zetel                                        Herr Hoinke

 

 

 

 

 

LITFAßSÄULE

 

Das neue Kunstprojekt an der Kreuzung B437/Röbendiekenstraße ist fertig. Die alte Litfaßsäule wurde von Doris Hauptmann mit einem von ihr entworfenen Motiv bemalt. Um die Säule herum werden noch Pflaster-steine mit einem passenden Motiv verlegt. Das Datum derEinweihung wird  bekannt gegeben.

 

Sandra Binkenstein  4. Mai 2018

Das Mahnmal an der Mühlenstraße in Neuenburg soll an die Zwangsarbeiter erinnern, die einst die Bundesstraße gebaut haben. Der Bau dieses Mahnmals war umstritten.

 

Die schweren Steine türmen sich auf bis in eine Höhe von 2,50 Meter. Ihr Gewicht lastet schwer aufeinander, die untersten Steine tragen eine erdrückende Last. Eingezwängt in Stahlstangen bilden sie ein Monument, das an die Zwangsarbeiter erinnert, die genau diese Graubasalt- und Granitsteine einst in den Händen gehalten haben. Denn mit ihnen wurde in den frühen 1940er Jahren die Straße von Bockhorn über Neuenburg nach Marx gebaut.

Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden Straf- und Kriegsgefangene einst gezwungen, die Straße zu bauen, um die Flugplätze in Friedrichsfeld und Marx miteinander zu verbinden.

27 TODESOPFER

Die Straße galt unter nationalsozialistischer Herrschaft als „kriegswichtiges Vorhaben“ und sollte die Verkehrsanbindung der beiden Fliegerhorste Marx-Barge und Fried­richsfeld verbessern. Strafgefangene aus den Emsland-Lagern und Kriegsgefangene der Wehrmacht aus verschiedenen Ländern mussten die Straße bauen.

Viele fanden den Tod: Beim Straßenbau sind 27 von ihnen gestorben, an Hunger, Krankheit und den Schüssen der Soldaten.

 

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