Der Kunstverein Bahner e.V. ist Veranstalter, Initiator und Organisator für eine Vielzahl  von Aktivitäten

in Kunst und Kultur. In der Rubrik Ausstellungen und Aktionen und dem Archiv finden Sie Informationen zu zurückliegenden Events.


Sa, 26.08.2017, 13:00 Uhr
Kunstwerker an ihren Ausstellungsorten und
Aktionen rund um die „Offenen Ateliers“
26. und 27.08.2017, jeweils 13.00 bis 18.00 Uhr

1 Ulla Borchardt
Wohngalerie Streithorst, Röbendiekenstr. 10, 26340 Neuenburg
Grafische Bilder

2 Der Baumkaiser Günter Culik
Vorburger Str. 3, 26340 Neuenburg
Holzschnitzerei, Brandmalerei

3 W.E.R. Wiebke Eggers, Elke Siems, Renate Andrée
Atelier CUEVA ELMA, Spolsener Moorstr. 8 b, 26340 Neuenburgerfeld
Pigmente im Bild, Holzskulpturen, Humoriges in Bild und Objekt, Papierplastiken und Bilder im Farbklang

4 Willi Egenhoff
Rutteler Mühle, Friedeburger Str. 2, 26340 Ruttel
Landschafts- und Portrait-Malerei,
Öl, Führung durchs Atelier, Bilder
auch im Mühlen-Café

5 Uwe Schmalstieg
Galerie Südliches Friesland, Neuenburger Str. 59, 26340 Klein Schweinebrück
See- und Landschaftsmalerei, Triptychon

6 Sabine Schönbohm
Keramik-Atelier, Graf-Anton-Günther-Str. 5, 26340 Neuenburg
Töpferschau an beiden Tagen um
15.oo Uhr. Die Künstlerin dreht Gefäße
auf der Töpferscheibe. Im Laden, im
Garten und in der Werkstatt werden
neue Objekte und Gebrauchskeramik
präsentiert. Angeboten wird „Snow Ice“.

7 Doris Hauptmann
Vereenshuus Neuenburg, Urwaldstr. 37, 26340 Neuenburg
Landschaften, Portraits, Stillleben und
Impressionen in diversen Techniken.
Anhand von Bildern in unterschiedlichen
Stadien wird die Entstehung eines Bildes
in der Technik der Lasurmalerei in Öl auf
Leinwand, sowie in der „Dry Brush –
Technik“ auf Papier verständlich gemacht.

7 Helga Hartmann
Vereenshuus Neuenburg, Urwaldstr. 37, 26340 Neuenburg
Bildhauerei

KUNSTWERK

Mauer steht jetzt in Flammen

Sandra Binkenstein NWZ-Online v. 17.8.2017

 

Ein filigraner Flammenkamm lodert aus der neuen Mauer am Feuerwehrhaus. Wenn die Sonne durch das Glas scheint, beginnen die Flammen zu leben.Das war ein Kraftakt. Was den Arbeitsaufwand, die Kreativität und die Finanzierung angeht, ist die Feuerwand am Feuerwehrhaus in Neuenburg ein großes Projekt. Umso mehr freut es die Mitglieder des Kunstvereins „Die Bahner“ um den Initiatoren Werner Koch, dass die Flammenwand jetzt in feurigem Glanz erstrahlt. Am Mittwoch haben Werner Koch und sein Mitarbeiter Kai Ritschewald den Flammenkamm auf der Mauer angebracht. „Es sieht besser aus als das Modell. Wenn die Sonne durch das Glas scheint, fangen die Flammen an zu leben“, sagt Werner Koch. Auch Sabine Schönbohm, als Künstlerin Mitglied im Verein „Die Bahner“, ist begeistert. Sie erstellt einen Bildband über alle Stationen des Entstehungsprozesses der Flammenwand. „Ich bin total beeindruckt“, sagt Sabine Schönbohm. „Auch die Autofahrer gucken alle her. Diese Mauer mit dem Flammenkamm wertet das ganze Feuerwehrgelände sehr auf“. In die Mauer sind Steine eingelassen, die die Namen der vielen Spender und Sponsoren tragen. Denn nur mit der Hilfe vieler Geldgeber, darunter auch die Gemeinde Zetel, war es möglich, dieses Projekt umzusetzen, sagt Werner Koch.Was jetzt noch fehlt, ist eine Hecke.Hinter die Mauer soll eine Rotbuchenhecke gepflanzt werden, deren Blätter ein Farbenspiel mit den Flammen eingehen sollen. „Ich werde eine Schablone machen, mit der ganz einfach zu sehen ist, wo die Hecke auf welche Höhe geschnitten werden muss“, sagt Werner Koch. Denn die Hecke soll sich den geschwungenen Formen der Mauer anpassen.

Pünktlich zu der Aktion „Offene Ateliers“ am 26. und 27. August, wenn Kunstbegeisterte aus der ganzen Region durch Neuenburg radeln, ist die Mauer jetzt fertig. 

Jugendkunstpreis 2017

 

"In deiner eigenen Schreibe"

Abgabetermin  1. Dezember 2017

WEIßES  DINNER

      

Wegen der unsicheren Wetterlage und den niedrigen Temperaturen in den Abend-stunden entfällt diese Veranstaltung 

                                        

Ferienpass 2017

       

Der Kunstverein "Die Bahner" hat auch in diesem Jahr eine Aktion für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Angeleitet von vier Künstlerinnen wurden die Teilnehmer in der "Dry Brush-Maltechnik " unterrichtet. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und die Ergebnisse waren beachtlich

35. Neuenburger Kunstwoche 2018

 

                                           „Recycling – Kunst aus Müll“ vom 18. bis 24.06.2018

 

Nicht erst seit der Antike werden wertvolle Materialien - wie Granit- oder Kalksandsteinquader - aus älteren Bauwerken in neueren Tempelbauwerken wieder verwendet.

John Angus Chamberlain (* 16. April 1927 in Rochester, Indiana;† 21. Dezember 2011 in New York City) sagte über seine Schrottskulpturen und Assemblagen, Michelangelo hätte hinter seinem Haus einen Marmorsteinbruch gehabt, er selbst hätte eben einen Schrotthaufen. Damit wollte er auch darauf hinweisen, dass er nicht nur mit Marmor arbeiten kann, sondern eben mit zeitgemäßen Materialien. 

Die Bahner suchen Künstler/innen, die die "Ressourcen" unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft als Ausgangsmaterial ihrer künstlerischen Inspiration nutzen.

Bewerben können sich Künstler/innen, die aus Abfällen, Weggeworfenem und Übriggebliebenem aller Art Objekte, Skulpturen, Bilder oder Installationen kreieren oder ins Zentrum einer Performance stellen.

Erlaubt sind alle Materialien - Verbundstoffe, Papier, Pappe, Textilien, Kunststoffe, Holz, Draht, Glas, Metall - in allen denkbaren Kombinationen.

Aus den Bewerbungen werden fünf Künstler/innen für eine Woche (vom 18. bis 24.06.2018) nach Neuenburg eingeladen. Die Auswahl wird durch eine Jury im Februar 2018 festgelegt, die neben der künstlerischen Qualität auch die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten berücksichtigt, um die Vielfältigkeit des Werkstoffs/Themas sichtbar zu machen.

Während ihres Aufenthaltes sollen neue Arbeiten entstehen (bzw. fertig gestellt werden), die dann in der Abschlusspräsentation (Samstag und Sonntag) der Öffentlichkeit vorgestellt werden. An diesen Tagen sollen die eingeladenen Künstler/innen ihre eingerichteten Atelierwerkstätten der Öffentlichkeit zugänglich machen und für Fragen von interessierten Besuchern zur Verfügung stehen. Die eingeladenen Künstler erhalten eine pauschale Aufwandsentschädigung von 700,- € sowie kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Zur Kunstwoche erscheint ein kleines Programmheft, in dem die teilnehmenden Künstler/innen vorgestellt werden.

Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen können beim Kulturbüro, Ohrbült 1, 26340 Zetel, Tel. 04453/935299 oder per Mail unter kultur@zetel.de angefordert werden. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2018.

 

 

Beschreibung der Mitmachaktionen für Schulkassen im Rahmen der Neuenburger Kunstwoche

 

Der Dipl. Designer Gerald Chmielewski und der Kunsttherapeut Karl Heinz Proll bieten begleitend zur Neuenburger Kunstwoche „Recycling - Kunst aus Müll“ Mitmachaktionen für Schulklassen der Friesischen Wehde an. Unter Anleitung der Dozenten können sich die Schulklassen dem Thema der Kunstwoche gestalterisch nähern. Die Mitmachangebote werden an den Wochentagen jeweils zweimal täglich um 9.00 Uhr und 10.30 Uhr angeboten. Rund 300 Schüler/innen können so von den Kreativangeboten außerhalb des Schulbetriebs profitieren. – Und dies im doppelten Sinn. Der Besuch der Schulklassen gliedert sich in zwei Bereiche. Zum einen das Mitmachangebot selbst und zum anderen der Besuch der offenen Atelierwerkstätten der teilnehmenden Künstler. Dieser Besuch fördert nicht nur die Kontakte zwischen Schülern und Künstlern, sondern fordert die Schüler/innen auch auf, sich auch mit den unterschiedlichsten Aspekten der Kunst auseinanderzusetzen. Dabei steht selbstverständlich der Spaß im Vordergrund. Aus den Erfahrungen der letzten Aktionswochen kann man bestätigen, dass insbesondere dieser unkomplizierte Kontakt zwischen Schülern und Künstlern nachhaltige Wirkung im eigenen kreativen Gestaltungsspielraum der Kinder hinterlässt und zu spannenden Ergebnissen führt. Die Arbeiten der „kleinen Künstler“ werden ebenfalls im Rahmen der Abschlussausstellung der Öffentlichkeit präsentiert, um auch diesen Werken einen gebührenden Stellenwert zu verleihen.

Nebeneffekt der Einbindung der Schüler ist, dass diese wiederherum ihre Eltern zum Besuch der Abschlusspräsentation der Kunstwoche motivieren.

 

 

 

Bewerbungsbogen für die 35. Kunstwoche 2018
Bewerbungsbogen.pdf
PDF-Dokument [248.0 KB]

                             Eine weitere Fläche beim Vorburger Hof ist fertiggestellt worden. Ein gelungenes Motiv !

                             Das Objekt Feuerwand bei der Neuenburger Feuerwehr geht nun in die Endphase.

                             Die Mauer auf der der Feuerkamm installiert wird ist fast fertig

Vorburger Hof

                                                                                                                                                                            Presseartikel Feuerwand

    Die Künstler

Anlässlich der Neuenburger Kunstwoche„RELIEF" wurde von dem Metallbildhauer Udo Richter ein

Aluminiumguss von einem Teil der umgestürzten über 800 Jahre alten "Dreheiche" aus dem Neuenburger Urwald

angefertigt. Wolfgang Andrée (Kunstverein Bahner e.V.), und Gert Müller (Freunde des Neuenburger Holzes) haben in Anwesenheit des regionalen Pressesprechers der Niedersächsischen Landesforsten Rainer Städing das in einen Rahmen eingebettete Relief und eine Info-Tafel an der historischen Jagdhütte im Neuenburger Urwald angebracht

Wolfgang Andrée, Vors. Kunstverein „Bahner“, Rainer Städing, Landesforsten; Gert Müller, Vors. Freunde d. Neuenburger Holzes
Foto: Sandra Binkenstein NWZ-Online , Inge Streithorst und der Vorsitzende des Kunstvereins Wolfgang Andrèe

 

Ein besonderes Projekt des „Kunstvereins Bahner e.V.“ soll 2017 realisiert werden. Finanziert durch Sponsoren, Eigenmittel und Spenden wird ein Erinnerungsmal nach dem Entwurf von Inge Streithorst aus Basalt-Pflastersteinen errichtet.  Es  soll darin erinnern, unter welchen grausamen Bedingungen Arbeiter diese Straße einst gebaut haben.

Die Straße zwischen Bockhorn und Neuenburg wurde unter nationalsozialistischer Herrschaft während des Zweiten Weltkrieges gebaut – von Zwangsarbeitern. Sie galt als „kriegswichtiges Vorhaben“ und sollte die Verkehrsanbindung der beiden Wehrmacht-Fliegerhorste Marx-Barge und Varel-Fried­richsfeld verbessern. Beim Straßenbau eingesetzt wurden auch Strafgefangene aus den Emsland-Lagern sowie Kriegsgefangene der Wehrmacht aus verschiedenen Ländern.

                                                                                                      zum Artikel                                                                                                                                    

                                                                                             

Doris Hauptmann

Schon immer ein Auge für Motive               

 

Jürgen Bülter

Lodernde Flammen aus kaltem Stahl                   

Anne Dück-van Essen

Über den Rhythmus der Formen                                           

Sabine Schönbohm

Faszination für Malerei entdeckt 

                                      

 

Sonja Wachter

      Innenleben auf Leinwand                              

H. Wanders Grotemeier

      Steine sind sehr lebendig                                       

Elke Siems

  Freche Kunst befreit den Geist

                                         

Uwe Schmalstieg

Das Drama des Lebens ist überall