Der Kunstverein Bahner e.V. ist Initiator und Organisator für eine Vielzahl  von Aktivitäten

in Kunst und Kultur. In der Rubrik Ausstellungen und Aktionen und dem Archiv finden Sie Informationen zu zurückliegenden Events.

 

                    LITFAßSÄULE

 

 

            Das neue Kunstprojekt an der Kreuzung B437/Röbendiekenstraße ist fertig. Die alte Litfaßsäule wurde von Doris Hauptmann mit einem von ihr entworfenen Motiv bemalt. Um die Säule herum werden von einem Handwerks-betrieb noch Pflastersteine mit einem passenden Motiv verlegt.

 

 

             Die Einweihung der Litfaßsäule ist am:

 

    Freitag, 21. September um 18.oo Uhr.

 

Bei Traumwetter fand an einem  Samstag das "Weiße Dinner" am Schloß in Neuenburg statt. Alle Gäste haben die gute Stimmung und die milden Temperaturen genossen. Gute Gespräche, ein Glas Wein und besonders die musikalische Begleitung durch Horst Jelitte mit Gitarre und Gesang (auch Detlef Osterthun vom Heimatverein) machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Dank an das Organisationsteam für die tolle Vorbereitung und Durchführung !!

 

Rückblick

35. Neuenburger Kunstwoche 

„Recycling - Kunst aus Müll“

vom 18. bis 24. Juni 2018

 

 

 

Neuenburger Dino bekommt neue Heimat in Hooksiel.

 Die Künstlerin Simone Kessler hatte den ca. 3 Meter hohen Saurier während der 35. Neuenburger Kunstwoche aus Plastikmüll der Region geformt. Natürlich war dem Kunstwerk von vornherein nur ein kurzes Leben beschieden. Doch es wäre wirklich zu schade gewesen, die Skulptur gleich nach der Abschlusspräsentation wieder in den „Wertstoffkreislauf zu geben. So suchte der Kunstverein Bahner e.V. schon gleich  zur Eröffnung der Abschlusspräsentation der Kunstwoche eine neue Bleibe für das imposante Kunstwerk aus Müll. Diesen Aufruf hörte der Betreiber des „Standhauses 1“ in Hooksiel. Seit Mittwoch macht der „Neuenburger Dino“  beim Strandhaus, in Hooksiel auf die „Vermüllung der Meere“ aufmerksam. Die Familie Claudia und Nils Hicken freut sich über das Kunstwerk, das auf ihrem Strand noch für eine gewisse Zeit zu betrachten ist.

 

 

 

Ein schöner Clip vom Kinetischen Kunstwerk des Künstlers Tone Schmid 

Alle Informationen zu den Künstlern, sowie weitere Bilder sind unter der Rubrik Neuenburger Kunstwochen zu finden

Sandra Binkenstein  4. Mai 2018

Das Mahnmal an der Mühlenstraße in Neuenburg soll an die Zwangsarbeiter erinnern, die einst die Bundesstraße gebaut haben. Der Bau dieses Mahnmals war umstritten.

 

Die schweren Steine türmen sich auf bis in eine Höhe von 2,50 Meter. Ihr Gewicht lastet schwer aufeinander, die untersten Steine tragen eine erdrückende Last. Eingezwängt in Stahlstangen bilden sie ein Monument, das an die Zwangsarbeiter erinnert, die genau diese Graubasalt- und Granitsteine einst in den Händen gehalten haben. Denn mit ihnen wurde in den frühen 1940er Jahren die Straße von Bockhorn über Neuenburg nach Marx gebaut.

Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden Straf- und Kriegsgefangene einst gezwungen, die Straße zu bauen, um die Flugplätze in Friedrichsfeld und Marx miteinander zu verbinden.

27 TODESOPFER

Die Straße galt unter nationalsozialistischer Herrschaft als „kriegswichtiges Vorhaben“ und sollte die Verkehrsanbindung der beiden Fliegerhorste Marx-Barge und Fried­richsfeld verbessern. Strafgefangene aus den Emsland-Lagern und Kriegsgefangene der Wehrmacht aus verschiedenen Ländern mussten die Straße bauen.

Viele fanden den Tod: Beim Straßenbau sind 27 von ihnen gestorben, an Hunger, Krankheit und den Schüssen der Soldaten.

 

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