Der Kunstverein Bahner e.V. ist Initiator und Organisator für eine Vielzahl  von Aktivitäten

in Kunst und Kultur. In der Rubrik Ausstellungen und Aktionen und dem Archiv finden Sie Informationen zu zurückliegenden Events.

 

Jury wählte Künstler aus

 

Am Mittwoch, traf sich die Jury, bestehend aus 7 Mitgliedern des Kunstvereins „Bahner e.V. und dem Kulturkoordinator der Gemeinde Zetel, um aus rund 100 Bewerbungen die Teilnehmer der 36. Neuenburger Kunstwoche auszuwählen.

Die Arbeiten von Jan-Hendrik Pelz entsprechen wohl am ehesten dem, was man sich klassisch unter „Magischer Kunst“ vorstellt. In seinen realistischen Darstellungen täuscht er mit malerischen Mitteln dem Betrachter eine dreidimensionale Welt auf zweidimensionaler Ebene vor. Inge-Rose Lippok zerlegt ihr „Motiv“ in zweidimensionale Flächen und ordnet dann die Bildfragmente in einer dreidimensionalen Installation zu einer neuen „räumlichen Realität“.

Die anderen drei Künstler nutzen die Neuen Medien „Licht-, Ton- und Videoinstallationen“. Ludger Hinses Installationen lassen durch Bewegung, den Lichteinfall und dessen Brechung ständig neue Lichtkonstellationen entstehen. 

Maria Korporal entwickelt während ihres Aufenthaltes eine interaktive Video-Installation, die der Zuschauer mit dem eigenen Atem verändern kann, während der Besucher in der Installation von Ip Kyu Jang selbst zum Bestandteil einer virtuellen Welt wird. Der Künstler thematisiert mit seiner Arbeit die Koexistenz der virtuellen und der physisch erfahrbaren Welt. Vier webcams erschaffen eine neue virtuelle Welt, in der sich der Betrachter wiederfindet.

Die Neuenburger Kunstwoche wird von der Gemeinde Zetel, dem Landkreis Friesland, der Oldenburgischen Landschaft mit Mittel des Landes Niedersachsen, der Stiftung der Öffentlichen Versicherungen, EWE-Stiftung,  Friesland und der Gertrud-und-Hellmut-Barthel-Stiftung gefördert.

 

Mitmachaktion:

Der Dipl. Designer Gerald Chmielewski, Kalle und Marie Charlott Proll bieten begleitend zur Neuenburger Kunstwoche „Magische Kunst“ Mitmachaktionen für Schulklassen der Friesischen Wehde an. Unter Anleitung der Dozenten können sich die Schulklassen dem Thema der Kunstwoche gestalterisch nähern. Die Mitmachangebote werden an den Wochentagen jeweils zweimal täglich um 9.00 Uhr und 10.30 Uhr angeboten. Rund 300 Schüler/innen können so von den Kreativangeboten außerhalb des Schulbetriebs profitieren. – Und dies im doppelten Sinn. Der Besuch der Schulklassen gliedert sich in zwei Bereiche. Zum einem das Mitmachangebot selbst und zum anderen der Besuch der offenen Atelierwerkstätten der teilnehmenden Künstler. Dieser Besuch fördert nicht nur die Kontakte zwischen Schülern und Künstlern, sondern fordert die Schüler/innen auch auf, sich auch mit den unterschiedlichsten Aspekten der Kunst auseinanderzusetzen. Dabei steht selbstverständlich der Spaß im Vordergrund. Aus den Erfahrungen der letzten Aktionswochen kann man bestätigen, dass insbesondere dieser unkomplizierte Kontakt zwischen Schülern und Künstlern nachhaltige Wirkung im eigenen kreativen Gestaltungsspielraum der Kinder hinterlässt und zu spannenden Ergebnissen führt. Die Arbeiten der „kleinen Künstler“ werden ebenfalls im Rahmen der Abschlussausstellung der Öffentlichkeit präsentiert, um auch diesen Werken einen gebührenden Stellenwert zu verleihen.

Nebeneffekt der Einbindung der Schüler ist, dass diese wiederherum ihre Eltern zum Besuch der Abschlusspräsentation der Kunstwoche motivieren

 

Gösta Berwing

11.Februar 2019

" instant impro "

Improvisationstheater vom Feinsten

Die Bahner“ aus Neuenburg haben sich seit Jahren die Förderung von Kunst und Kultur im ländlichen Raum auf die Fahnen geschrieben und möchte attraktive und anspruchsvolle kulturelle Angebote „anbahnen“. Das hat nun dazu geführt, dass am Samstag das Improvisationstheater „Instant Impro“ aus Bremerhaven zu Gast im Vereenshuus war.

 
 

„Was soll das nur werden?“, mag sich sicherlich der ein oder andere Zuschauer gedacht haben, als die fünf Schauspieler auf die leere Bühne traten – ohne Bühnenbild und Requisiten. Und dann verkündeten sie auch noch: „Text haben wir auch keinen.“ Es folgte eine Vorstellungsrunde, bei der Darsteller und Publikum gleichzeitig ihre Vornamen riefen. „Nun kennen wir uns und können Du sagen“, freuten sich die Schauspieler, die dann Wurfgeschosse an einige Besucher verteilten. Nasse Schwämme für grottenschlechte Szenen und rote Rosen für die besonders gefallenden Stücke.

Für die Programmgestaltung dieses Theaterabends war das Publikum zuständig, es lieferte die Stichworte für die dann spontan gespielten Szenen. Nach den Wortzurufen gönnten sich die Comedians gerade einmal fünf Sekunden Bedenkzeit, bevor sie loslegten. Nachdem „5-4-3-2-1-los“ runtergezählt wurde, nahmen die Geschehnisse ihren Lauf.

Es begann mit einem Autohändler, dessen Kundin plötzlich schwanger war. Weiter ging es mit einer reklamierten Kuh und einem Geldautomaten, der kein Geld ausspucken wollte – und seltsamerweise in einem Dönerladen stand.

Die erste Rose flog bei der Geschichte von einem Geschenkgutschein für den Swingerclub auf die Bühne, denn den hatte die Mutter ausgesucht, weil sie unbedingt dabei zusehen wollte. Erschwerend für die Schauspieler kam hinzu, dass einige Texte in alphabetischer Reihenfolge aufgesagt wurden oder dass Wortgefechte in zwei Sprachen gleichzeitig gesprochen werden sollten. Besonders erheiternd war eine Talkshow zum Thema „Können schwangere Flughörnchen fliegen?“, die in Ganzkörpergebärdensprache übersetzt wurde.

Es wurde die Geschichte von Sven und dem Rhabarberkuchen erzählt, oder auch vom Beruf einer Toilettenpapieraufrollerin. Nach gut zwei Stunden waren alle Rosen wieder auf der Bühne, während die meisten Schwämme ungenutzt blieben.

Die Schauspieler von „Instant Impro“ haben bewiesen, dass großes Theater auch ohne Goethe und Schiller geht, und wurden dafür mit viel Applaus von den lachenden Zusehenden belohnt. Und auch die Bahner sind ihrer selbst gestellten Aufgabe wieder einmal erfolgreich gerecht geworden.

 

Einweihung der Litfaßsäule

 

 

Die Künstlerin Doris Hauptmann hat die Litfaßsäule an der Röbendiekenstraße in Neuenburg in eine Leinwand verwandelt und mit einem Gemälde versehen. Zu sehen ist darauf der Vater der Neuenburger Gitarrentage.

 

Zur offiziellen Einweihung des Kunstwerks im öffentlichen Raum hatte der Neuenburger Kunstverein „Die Bahner“ jetzt eingeladen. Mehr als 20 Mitglieder und Freunde des Kunstvereins sowie Vertreter der Gemeinde, darunter der Erste Gemeinderat Bernd Hoinke und der stellvertretende Bürgermeister Fred Gburreck, sind der Einladung gefolgt. Und mit dabei war auch der Ehrengast, der Westersteder Gitarrenbauer Holger Harms-Bartholdy, mit seiner Frau Kathrin Bartholdy.

 

Bei der Einweihung der neu gestalteten Litfaßsäule an der Röbendiekenstraße (von links): Doris Hauptmann, Kathrin Bartholdy und Holger Harms-Bartholdy

Bild: Sandra Binkenstein

             

     

                                                                                                                                  Sandra Binkenstein vom 25. 2018

 

Bei Traumwetter fand an einem  Samstag das "Weiße Dinner" am Schloß in Neuenburg statt. Alle Gäste haben die gute Stimmung und die milden Temperaturen genossen. Gute Gespräche, ein Glas Wein und besonders die musikalische Begleitung durch Horst Jelitte mit Gitarre und Gesang (auch Detlef Osterthun vom Heimatverein) machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Dank an das Organisationsteam für die tolle Vorbereitung und Durchführung !!